Expertenrat

Nachträglicher Dachgeschoss-Ausbau

© by Rolf Hoffmann 2014

Muss der Auftragnehmer die Kosten für die Schadens-
ermittlung (Privatgutachten) erstatten?

Welche Schäden bzw. Mängel treten bei Neubauten am häufigsten auf?

Wärmebrücken dauerhaft schimmelfrei?

Sommerliches Lüften -
Feuchte Räume?

Verkleben der Diffusionsfolien bei belüfteten und unbelüfteten Steildächern

Transportmittel bei Solaranlagen

Mauerwerk aus großformatigen Steinen - ein Baurisiko?

Keine Abnahmevollmacht für Erstverwalter durch AGB

Montageschaum

Steigendes Grundwasser bei Bestandsgebäuden

Beheizen eines Baus im Winter

EnEV 2014 wir verschärft

Fußbodenheizung und Parkett

Zulassung für Treppen

Photovoltaik / Solar - einfach aufs Dach?

Asbest in der Wohnung, im oder am Haus

Radon Gas - gefährlicher als Passivrauchen

Ein Dachgeschoss darf nachträglich nicht einfach zu Wohnraum ausgebaut werden. Es muss hier geklärt werden, ob der bisherige Speicher (Spitzboden) umgewidmet werden kann.

 

Eine Umwidmung ist eine Nutzungsänderung und ist dementsprechend bei der zuständigen Baubehörde zu beantragen.

 

Neben den baurechtlichen Kriterien der Nutzungsänderung sind auch eventuelle Anforderungen an den Brandschutz zu beachten, z. B. erhöhte Widerstandsklassen bei den für den Ausbau genutzten Baustoffen oder z. B. auch die Einrichtung eines zweiten Rettungsweges (Rettungsfenster, Rettungstreppen).

 

Alle vorgenannten Punkte bedeuten ein Risiko, wenn einfach ohne behördliche Genehmigung/Zustimmung das Dachgeschoss ausgebaut wird.

 

Bei dem Kauf einer gebrauchten Immobilie ist unbedingt darauf zu achten, dass eine behördliche Genehmigung für eventuell ausgebaute Dachgeschossflächen (Speicher / Spitzboden) vorliegt.